Was danach entsteht · Folge 01

Wirklichkeit ist nicht Wahrheit

Wie verschieden wir dieselbe Situation erleben – und warum Neugier oft weiterführt als Rechthaben.

Cover von Was danach entsteht – ein Podcast über das Dazwischen

Gedanken dieser Folge

Ausgehend von einem Gedanken aus seiner Mediationsausbildung unterscheidet Bernhard zwischen überprüfbaren Sachverhalten und persönlich erlebter Wirklichkeit. Am Beispiel von Notarzt und Krisenintervention zeigt er, wie unterschiedliche Aufgaben den Blick auf dieselbe Situation prägen.

Die Wirklichkeit eines anderen anzuerkennen bedeutet nicht, ihr zuzustimmen. Die Folge fragt auch nach der eigenen Geschichte, nach Absicht und Wirkung und danach, wie wir neugierig bleiben können, ohne Verantwortung und Grenzen aufzugeben.

Ein Berg und Wolken spiegeln sich im Attersee; die Hochformataufnahme zeigt Himmel und ruhiges Wasser.
AtterseeFoto: Lisa M. Kuppek · Bildrechte: Bernhard Kuppek
Bernhard Kuppek, Autor und Stimme des Podcasts

Was mich mit diesem Gedanken verbindet

Zu Beginn meiner Mediationsausbildung habe ich einmal gesagt: Konfliktparteien zimmern sich ihre jeweils eigene Wahrheit. Heute würde ich eher von Wirklichkeit sprechen. Auch im Roten Kreuz wird dieser Unterschied für mich anschaulich: Ein Notarzt und die Krisenintervention können am selben Einsatzort stehen und aus ihren Aufgaben heraus ganz Unterschiedliches wahrnehmen. Das erinnert mich daran, dass mein Blick etwas Wesentliches erfassen kann, ohne deshalb schon das Ganze zu sehen.

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Was danach entsteht · Folge 01

Wirklichkeit ist nicht Wahrheit

Was danach entsteht – Ein Podcast über das Dazwischen

Folge 01

Wirklichkeit ist nicht Wahrheit

Bernhard Kuppek

Titelseite

Eine Frage zum Weiterdenken

Was könnte ich entdecken, wenn ich die Sichtweise meines Gegenübers zunächst verstehen möchte?

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